Im Gras liegen

Federwolken

Federwolken betupfen den Himmel, achatblau wie deine Augen, die auf der gefleckten Fleecedecke die meinen suchen und wir uns treffen wie ein Wasserstrahl und haften bleiben, als wäre ein unverhoffter Wintereinbruch gewesen, der uns aneinander gefroren hat.
Warmes Avocadogrün wie diese Trifoliumwiese, eine Oase in der Wüste, die mir das prachtvollste Leben bedeutet, zusammen mit dir an meiner Seite, deine Hand meine berührend, blicken wir in den gemalten Himmel und sehen, wie Wolken zu Eiskristallen werden.
Der Wind fächelt sanft durch meine Haare, als wolle er sie hinfort tragen, doch du hältst sie mit einer Hand fest, wofür du meine Hand loslässt, die nun auf der Decke liegt und auf dich wartet.

 

[Sommer 2011]
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