Der 2. Indiebookday!

Der Indiebookday feiert seinen ersten Geburtstag und mit ihm wächst die Aufmerksamkeit gegenüber den kleinen, konzernunabhängigen Verlagen.

schriftzug_und_stern_klein

Dieser Tag heute ist eine Aufforderung, aktiv zu werden, in eine Buchhandlung zu gehen, ein Buch aus einem unabhängigen Verlag zu kaufen und es in Bild und Wort, über die Facebook-Veranstaltung oder Tweet (#indiebookday) etc. medial zu verbreiten. Gleichzeitig ist dieser Tag ein Versprechen, die kleinen Existenzen zu unterstützen und damit eine Bereicherung für uns Leser, weil diese Verlage als mutig gelten bei der Auswahl und Qualität der Texte und Autoren (in Zeiten, in denen „krisensichere Literatur“ Hochkonjunktur hat) und mitunter experimentelle Titel veröffentlichen – oft mehr aus Liebe zum Buch als zum Geld.

plakat_indiebookday_2014

Seit dem letzten Jahr hat sich einiges getan: Nach dem ersten erfolgreichen Indiebookday im März 2013 existiert nun ein Blog mit Beiträgen und Rezension zu Büchern aus unabhängigen Verlagen: we read indie. Nicht nur – aber insbesondere – für den Indiebookday bietet dieser Artikel mit den Empfehlungen der BloggerInnen eine gute Entscheidungshilfe für den heutigen Buchkauf.

Ich habe mich von der Rezension zu Michael Weins‘ Roman Lazyboy überzeugen lassen – vor allem wegen der Parallelen, die zu Murakami gezogen werden – und ihn heute gekauft. Passenderweise ist der Roman bei mairisch erschienen, dem Verlag auf den der Indiebookday zurückgeht.

LazyboySeitdem es diese Aktion gibt, ist mein Bücherregal deutlich unabhängiger und gleichzeitig vielfältiger geworden. Man kann also wirklich sagen: Augen auf beim Bücherkauf – ob in der kleinen Buchhandlung oder digital bei Ocelot, einer (Online-)Buchhandlung, die sich den kleinen Verlagen sehr verbunden fühlt.

Ich wünsche Euch allen einen Tag mit wundervollen Büchern!

Advertisements

6 Antworten zu “Der 2. Indiebookday!

  1. Pingback: (Die Sonntagsleserin) KW #12 – März 2014 | Bücherphilosophin.·

  2. „Seitdem es diese Aktion gibt, ist mein Bücherregal deutlich unabhängiger und gleichzeitig vielfältiger geworden.“ Mir geht es genauso! Das ist ja auch ein Verdienst des Indiebookday: Man wird nicht nur auf tolle Bücher aufmerksam, sondern informiert sich, was es abseits des Mainstreams gibt, und kauft und liest viel bewusster. Das heißt nicht, dass die Publikumsverlage verpönt sind – auch sie machen natürlich nach wie vor viele tolle Bücher (zwischen vielen, die man vernachlässigen kann) -, aber das Regal ist einfach durchmischter, die Stimmen vielfältiger. Das ist eine schöne Leseerfahrung.

    • Ohja, was du anmerkst ist wichtig, denn dadurch werden die Nicht-Indieverlage keinesfalls abgewertet, sondern einfach die Auswahl und die Alternativen größer – eben eine wunderbare Ergänzung 🙂

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s