Kurzrezension: Haruki Murakami – Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede

Wovon Ich Rede, Wenn Ich Vom Laufen Rede

Neben den vielen Roman und Kurzgeschichten von Murakami, ist dieses Buch am ehesten als ein Sachbuch zu bezeichnen. Er erzählt in dieser Lebenserinnerung wie er mit dem Laufen angefangen hat, von seinem Training, seinen Marathons, Triathlons, was laufen mit schreiben zu tun hat und von den Stationen in seinem Leben, die dazwischen liegen. Interessant ist außerdem der Titel, den Murakami in Anlehnung an sein schriftstellerisches Vorbild Raymond Carver (Wovon wir reden, wenn wir von Liebe reden) gewählt hat.

Die ersten Sätze

„Ich  bin auf Kauai, North Shore. Der Himmel ist unglaublich klar und sonnig, keine Wolke ist zu sehen. Nicht einmal eine Andeutung dessen, was man eine Wolke nennt.“

In Erinnerung geblieben…

ist mir Murakamis Bericht über seinen Marathonlauf in Athen und sein 100-km-Lauf. Ich weiß jetzt, dass Murakami ca. vier Stunden täglich schreibt und dass Schriftsteller und Läufer etwas gemeinsam haben: Ausdauer und Disziplin. Außerdem „die Fähigkeit, seine gesamte Begabung auf das im Augenblick Wichtige zu konzentrieren. Wenn ein Künstler dazu nicht in der Lage ist, wird er nichts Bedeutendes schaffen.“

Überflogen hätte ich am liebsten…

die Passagen, in denen das Wetter ausführlich beschrieben wird und weitere kleine und große Läufe gegen Ende – da ich das Gefühl hatte, dass Murakami bereits alles gesagt hatte, was er mit seinem Buch ausdrücken wollte, und das Buch doch noch nicht zu Ende war.

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